Archiv für die Kategorie ‘Software’

APE tags entfernen

Sonntag, 07. Juni 2009

Mit der neuen Ubuntu-Version Jaunty Jackalope vom April 2009 wurde Amarok auf Version 2 (meiner Meinung nach) verschlimmbessert. Für mich ein Grund, auf den Rhythmbox – den Standardplayer unter Ubuntu GNOME – umzusteigen, auch wenn der noch viele Macken hat. (Was sich auch in einer Version < 1.0 niederschlägt)

Mich stört unter anderem das folgende Problem: Falls eine mp3-Datei auch einen APE tag besitzt, wird dieser bevorzugt angezeigt. Leider lässt sich der nicht über Rhythmbox oder EasyTAG bearbeiten geschweige denn entfernen. Im Internet findet man an mehreren Stellen Anleitungen, (leider auf Englisch) diese funktionieren bei mir aber nicht. Stattdessen nutze ich HexEdit (hexedit in universe) und schneide einfach (per Esc-T) den Tag ab. (natürlich lege ich vorher eine Sicherheitskopie an) Dieser wird eingeleitet mit “APETAGEX” und endet am Dateiende. (zu diesem kann man mit “>” springen. Danach macht auch Rhythmbox keine Mucken mehr.

Videos nach Ogg Theora konvertieren

Sonntag, 07. Dezember 2008

Meine Canon Ixus macht eigentlich recht schöne Videos, diese allerdings im proprietären avi-Format. Wer auf seinem Rechner aber aus gutem Grund möglichst nur offene Formate nutzen möchte, für den ist Ogg Theora eine Möglichkeit.

Zum Konvertieren bietet sich das Programm ffmpeg2theora an, (universe) das alles, was FFmpeg verarbeiten kann, in ein Theora-Video umwandelt.

Die Benutzung ist denkbar einfach:

$ ffmpeg2theora video.avi

wandelt die Datei video.avi in das Theora-Format und speichert das Ergebnis im gleichen Verzeichnis unter video.ogv. Zu den wichtigsten Parametern gehört:

  • -o <Dateiname> Speichert das Ergebnis unter dem angegebenen Dateinamen
  • -v <0 – 10> Regelt die Video-Kompression, je höher die Zahl desto weniger Kompression. (Standard ist 4)
  • -a <-2 – 10> Regelt die Audio-Kompression, wie oben (Standard ist 1)
  • -f <Format> Gibt das Format der Eingabe-Datei an.

Einen guten Überblick über die doch sehr vielen Möglichkeiten bekommt man in den man-Pages.

Theora-Videos können z.B. mit Cinelerra geschnitten werden, bei YouTube können sie ohne Probleme hochgeladen werden. (Auflösung und Qualität anpassen, ffmpeg2theora kann auch von ogv zu ovg konvertieren) Unter MS Windows müssen die notwenigen DirectShow-Filter installiert werden, damit ogg genutzt werden kann.

Und falls man das Video eines Tages doch wieder als avi braucht, kann man es einfach rückwandeln:

$ mencoder video.ogv -ovc lavc -oac mp3lame -o video.avi

Brasero will nicht brennen

Montag, 24. November 2008

Heute wollte ich das erste Mal seit Intrepid eine CD-R mit Brasero brennen. Doch die Version 0.8.2 verweigerte mir den Dienst mit der Meldung, dass auf meinem Rohling kein Platz mehr sei.

Nach der Lektüre einiger Bug-Reports fand ich im GNOME Bug Tracker die Lösung: die aktuellste Version 0.8.3 soll wieder funktionieren.

Um diese zu installieren, muss man sich erst einmal die Sources als tarball herunterladen. Danach werden die Abhängigkeiten erfüllt:

$ sudo apt-get install build-essential && sudo apt-get build-dep brasero

Schließlich noch den tarball entpacken:

$ tar xvjf brasero-0.8.3.tar.bz2

bzw. falls du den gzip-gepackten tarball heruntergeladen hast:

$ tar xvzf brasero-0.8.3.tar.gz

Abschließend den üblichen Dreischritt:

$ cd brasero-0.8.3

$ ./configure

$ sudo make

$sudo make install

Fertig! Alles geht wieder wie gehabt…

(checkinstall hat bei mir einen Fehler gegeben)