Archiv für die Kategorie ‘Workaround’

Drucken mit MatLab

Dienstag, 29. Dezember 2009

Will man in Matlab drucken, so bekommt man statt dem Drucker-Dialog eine unschöne Fehlermeldung ausgespuckt:

java.lang.NullPointerException: null attribute
[..]

Hier klappt das Zusammenspiel von CUPS und Java nicht.

Ein einfaches Workaround ist, die Datei /etc/cups/printers.conf mit root-Rechten zu bearbeiten, und vor jedes </printer> die Zeile

Option orientation-requested 3

einzufügen.

Nun noch cups neustarten und Matlab kann drucken:

sudo /etc/init.d/cups restart

PS: Der Workaround findet sich auch hier und hier.

APE tags entfernen

Sonntag, 07. Juni 2009

Mit der neuen Ubuntu-Version Jaunty Jackalope vom April 2009 wurde Amarok auf Version 2 (meiner Meinung nach) verschlimmbessert. Für mich ein Grund, auf den Rhythmbox – den Standardplayer unter Ubuntu GNOME – umzusteigen, auch wenn der noch viele Macken hat. (Was sich auch in einer Version < 1.0 niederschlägt)

Mich stört unter anderem das folgende Problem: Falls eine mp3-Datei auch einen APE tag besitzt, wird dieser bevorzugt angezeigt. Leider lässt sich der nicht über Rhythmbox oder EasyTAG bearbeiten geschweige denn entfernen. Im Internet findet man an mehreren Stellen Anleitungen, (leider auf Englisch) diese funktionieren bei mir aber nicht. Stattdessen nutze ich HexEdit (hexedit in universe) und schneide einfach (per Esc-T) den Tag ab. (natürlich lege ich vorher eine Sicherheitskopie an) Dieser wird eingeleitet mit “APETAGEX” und endet am Dateiende. (zu diesem kann man mit “>” springen. Danach macht auch Rhythmbox keine Mucken mehr.

Immer Ärger mit nvidia

Freitag, 21. November 2008

Leider hab ich seit langer Zeit mit dem proprietären beschleunigten Nvidia-Treiber. Mit jedem Upgrade wird eine neue Bastelei nötig, um X zum Laufen zu bringen.

Auch mit Intrepid bekam ich wieder Probleme, konkret sucht modprobe das nvidia-Kernelmodul an der falschen Stelle, und ich weiß nicht, wie ich ihm die richtige beibringen kann.

Mit einem locate nvidia.ko fand ich folgende Vorkommen:

/lib/modules/2.6.24-21-generic/kernel/drivers/video/nvidia/nvidia.ko
/lib/modules/2.6.27-7-generic/updates/dkms/nvidia.ko
/var/lib/dkms/nvidia/177.80/2.6.27-7-generic/i686/module/nvidia.ko
/var/lib/dkms/nvidia/177.80/build/.nvidia.ko.cmd
/var/lib/dkms/nvidia/177.80/build/nvidia.ko

Damit das Modul jetzt trotzdem geladen wird, bevor der XServer gestartet wird, habe ich meiner /etc/init.d/gdm (unter Kubuntu kdm) ein paar Zeilen eingefügt: (mit sudo-Rechten)

else
# Please remove when modprobe problem is solved…
if [ `lsmod | grep -c nvidia` -lt 1 ]; then
log_begin_msg “Module nvidia not loaded. Loading…”
insmod /lib/modules/`uname -r`/updates/dkms/nvidia.ko
log_end_msg $?
fi
log_begin_msg “Starting GNOME Display Manager…”

Die erste und letzte Zeile helfen dabei, die richtige Stelle im Skript zu finden. Das Skript überprüft ob das Modul nvidia bereits geladen ist, wenn nicht wird es mit insmod geladen, dem muss man den vollen Pfad zum Modul angeben.

[edit vom 04.12.2008]

Die ursprüngliche Zeile

insmod /lib/modules/2.6.27-7-generic/updates/dkms/nvidia.ko

funktioniert nach einem Kernelupdate natürlich nicht mehr, daher hab ich sie abgeändert.